Ergebnisse und Produkte vom Jugendpressefrühling 2008
Entstanden vom 9. - 12. Mai beim JPF der Jungen Presse Pinneberg in der Jugendbildungsstätte Barmstedt



Fernseh-Redaktion

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Film-Redaktion

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Internet-Redaktion

Die von der Internet-Redaktion erstellte Seite lässt sich unter folgendem Link: http://jpf.netgen.de/2008/

Zeitungs-Redaktion


Hier gibt es die erste Ausgabe der JPF-Tageszeitung zum Download als PDF-Datei


Hier gibt es die zweite Ausgabe der JPF-Tageszeitung zum Download als PDF-Datei

Magazin-Redaktion



Sowohl das seriöse Magazin "Cosmopolit" als auch das etwas flippigere "La Strada" befinden sich in einer PDF-Datei, die sich hier herunterladen lässt. Um "La Strada" zu lesen, muss man von hinten blättern.




Foto-Redaktion

„Lebendieb“
Cordula Eichhorn (18) und Birthe Möller (18)


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„Dan und seine Kumpels hatten sich zum Vorglühen im Wald getroffen, mit der Absicht anschließend weiter in die Disko zu ziehen. Ab dem dritten Bier hatte Dan aufgehört zu zählen. Als man schließlich beschloss weiter zuziehen, vergaß man Dan, der gerade seinen Rausch auf einer Bank ausschlief. Salome war bei Sonnenuntergang mit dem unstillbaren Verlangen nach frischem Blut aufgewacht. Der Anblick des schlafenden Dan jagte ihr einen Schauer über den Rücken. Und wenn man genau geguckt hätte, wäre einem die leicht, wie zu einem Lächeln, verzogenen Mundwinkel Salomes, aufgefallen. Vorsichtig näherte sie sich Dan. Gierig starrte Salome einen Moment lang den ahnungslos Schlafenden an, bevor sich ihre Zähne in die Haut von Dan senkten, und sie anfing das Leben aus ihm zu saugen.“

Mit dem Bild wollten wir zum Ausdruck bringen, dass man als übermäßiger Konsument von Alkohol und anderen Drogen sein Leben nur auf unnötige Weise verkürzt. Uns war es wichtig, diesen Gedanken möglichst originell, aber auch surreal zu verbildlichen.  Die Surrealität versuchten wir zu verstärken, indem wir einzelne Elemente des Bildes (wie die Augen des Vampirs) farbig gestalteten, aber das Bild an sich schwarz-weiß färbten. Der Fokus liegt auf dem Gesicht des Vampirs, da dieser den schlechten Einfluss des Alkohols symbolisiert. Dazu verwendeten wir bei der Bearbeitung des Bildes einen radialen Weichzeichner. Dank gilt an dieser Stelle besonders Kolja, der als Opfer eine ganz wunderbare Figur gemacht hat ;). Und als böser Vampir konnte Cordula endlich einmal ihr wahres Ich raus ins Helle lassen (wobei sie natürlich das direkte Sonnenlicht gemieden hat, bekanntlich bekommt dieses Vampiren nicht sehr gut).

„Trugbild“
Cordula Eichhorn (18) und Birthe Möller (18)


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„Freitag. Party. Geil. Jeder, einfach jeder musste, wenn er dazu gehören wollte, zu dieser Party.  Eigentlich wollte Clara gar nicht. Aber was würden die anderen sagen. Langweiler, Spaßbremse.    Also hingehen. Aufstylen, fertig machen… Und nun musste sie noch aussehen, als hätte sie Spaß. Wie wär’s mit einer Flasche Alkohol, irgendwas, dann wird’s schon gehen. Während sie in den Spiegel guckt, sieht sie ein lachendes Mädchen. Doch war das wirklich sie? Ihr Strahlen, war es echt? Niemand merkte, nicht einmal sie selbst, dass ihr Körper schon lange nicht mehr den Glanz hatte, den sie vorspielte. Abgebrannt, ausgemerzt und gezeichnet durch den regelmäßigen Konsum von Alkohol, Drogen und Zigaretten lebte sie eine Lüge, ein Trugbild, das irgendwann zum Vorschein treten würde.“

Mit dem Bild „Trugbild“ haben wir versucht einen Trend der Jugend in der heutigen Zeit darzustellen. Mit einem Stativ und Kamera ausgerüstet, sind wir ins viel zu enge Bad gewandert. Aufgestylt hat Cordula vor dem Spiegel posiert. Nach einigem Hin und Her hatten wir einen vernünftigen Standort für die Kamera gefunden. Damit konnte Cordula anfangen, als Clara mit dem Spiegel flirten. Nachdem wir viele verschiedene Einstellung im Kasten hatten, überredeten wir das Make-up in viele verschiedene Richtungen zu verlaufen. Plötzlich sah sich Cordula mit einem Monster im Spiegel konfrontiert. Anschließend haben wir mit Photoshop die Bilder zusammengefügt. Mit dem Bild soll die Aussage getroffen werden, dass sich viele Jugendliche selbst zerstören. Mit übermäßigem Feiern und Drogenkonsum zerstören sie ihren Körper. Heute ist Feiern auf diesem Niveau ein bestimmender Ritus in der Jugend. Wer nicht feiert, gehört nicht dazu. Wer nicht trinkt, ist out. Leider spielt die Persönlichkeit nicht mehr die Rolle, die sie spielen sollte…!



„Der Absturz“
Henrik Winter (19), Timon Suhk (14), Kristina Lange (15) und Stefanie Boeckmann (15)

 
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Auf diesem Bild sieht man einen  sitzenden, jungen Mann in der Ecke einer Dusche. Vor ihm liegen seine Schuhe und in der rechten Hand hält er eine Bierdose. Ebenfalls befinden sich zwei weitere Dosen Bier in der Nähe des Mannes.

Zunächst haben wir uns Gedanken über die geeignete Perspektive gemacht. Um die gewünschte Deutung darzustellen, haben wir uns für eine Perspektive nahe des Bodens entschieden. Anschließend haben wir uns nötiges Material, wie zum Beispiel Bierdosen, herausgesucht um einen möglichst realistischen Effekt zu erzielen.
Der realistische Effekt wird durch laufendes Wasser und dadurch resultierende Kleidung zusätzliche verstärkt.

Durch die gesetzten Kontraste wird das Elend des Mannes hervorgehoben. Das offene Hemd, die Schuhe und die Körperhaltung spiegeln den Absturz wider. Man soll in sich kehren und überlegen wie viel man vertragen kann. Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und muss so viel Selbstreflexion haben um sich eigenständig einschätzen zu können.


„Jugendbildungsstätte Barmstedt“
Henrik Winter (19)


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Auf diesem Bild ist ein dreistöckiges Gebäude zu sehen, dass in später Abendstunde fotografiert wurde. Einige Zimmer des Gebäudes sind beleuchtet. In der Bildmitte befindet sich der Eingang, welcher ebenfalls beleuchtet ist. Im Vordergrund sieht man, dass das Gebilde mit Bäumen, Rasen und einem hervorgehobenen Stein umgeben ist. Für die Umsetzung war es wichtig, dass wir zunächst eine geeignete Perspektive ausgewählt haben. Anschließend nahmen wir ein Stativ und richteten dieses so aus, dass wir das gesamte Gebäude fotografieren konnten. Da es sehr dunkel war, haben wir mit Hilfe der „Dynamic Range Increase“-Technik dieses Foto gestalten können. Das bedeutet, dass wir das Foto mit unterschiedlichen Belichtungszeiten fotografiert haben
(4 Min., 2 Min., 1 Min., 30 Sek., 15 Sek., 8 Sek., 4 Sek., 2 Sek., 1 Sek., 1/4 Sek., 1/8 Sek.). Durch Überlagerung der Bilder werden Überblendungen der Lichtquellen minimiert.

Sinn des Bildes ist es, die abendliche Atmosphäre dem Betrachter zu verdeutlichen. Ebenso ist dieses Foto ein Experiment beziehungsweise mehr eine „Spielerei“ gewesen um auszuprobieren, was digital möglich ist und was man analog nicht erreichen könnte. Die Überlagerung der Bilder - und damit die Reduzierung von Überblendungen - ist faszinierend.


„Das Schaumkrönchen“
Dana Dirbach (19)


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Der Sinn des Bildes? Einfach schön sein...


„Der Weg“
Dana Dirbach (19)


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Bei diesem Bild habe ich nachts, als es schon dunkel war, versucht etwas mit dem Licht zu spielen. Das Bild ist so, wie Du es jetzt siehst, auch photographiert worden.


„Die letzte Line“
Dana Dirbach (19)


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Das Bild soll im Zusammenspiel mit dem Bild „Zu viel“ aufzeigen, dass es bei Drogen nicht immer nur die gute Seite gibt, sondern auch negative Konsequenzen nach sich zieht. Das Bild soll vor allem junge Menschen schockieren, aufrütteln und zum Nachdenken über die Konsequenzen anregen.


„Wünsch dir was...“
Dana Dirbach (19)


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Viele Menschen kennen den Mythos, dass - wenn man alle Samen der Pusteblume mit einem Atemzug wegpusten kann - der Wunsch in Erfüllung geht, den man sich wünscht. Dieses Bild richtet sich an diejenigen, die an diesen Mythos in irgendeiner Weise glauben. Ich will sie damit unterstützen und sagen: „Hey, ihr seid nicht die einzigen, die an diesen Mythos glauben. Haltet dran fest und setzt auf die Hoffnung!“


„Zu viel“
Dana Dirbach (19)


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Der Sinn des Bildes? Die negative Seite des Drogenmissbrauchs. Viele junge Menschen erkennen nur die guten Seiten der Drogen, wie zum Beispiel das Flüchten aus der Realität und somit vor Problemen. Dieses Bild soll dagegen angehen. Es soll die jungen Menschen aufrütteln.


„Alles alle“
Kristina Lange (15) und Stefanie Boeckmann (15)


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Dieses Bild wurde von Stefanie Boeckmann gemacht, das im Hintergrund sitzende Mädchen ist Kristina Lange. Wir haben diese Perspektive gewählt, um die Bierdosen und die Zigarettenschachtel in den Vordergrund zu stellen, da diese Suchtmittel der Grund für die Lage des Mädchens sein sollen. Es stellt die Folgen von hohem Alkoholkonsum und somit die Situation vieler Jugendlichen dar. Es soll eine Art Abschreckung für Jugendliche sein, da Alkoholkonsum nicht immer „spaßig“ ist. Das Mädchen sitzt auf einer Bank, weil dadurch gut dargestellt wird, wie allein und ausgeliefert das Mädchen in der Öffentlichkeit vorzufinden ist.


„Trouble sleeping“
Kristina Lange (15) und Stefanie Boeckmann (15)


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Dieses Bild wurde von Kristina Lange gemacht, das liegende Mädchen ist Stefanie Boeckmann. Wir haben diese Perspektive gewählt, um das Mädchen als Opfer darzustellen und sie sozusagen „am Boden ist“. Es stellt die Folgen von hohem Alkoholkonsum und somit die Situation vieler Jugendlichen dar. Es soll auch auf die Gefahren hinweisen, denen das Mädchen schutzlos ausgeliefert ist, da sie unzurechnungsfähig und leicht bekleidet auf einer öffentlichen Bank liegt. Um die Lage des Mädchens noch zu verschärfen, haben wir ihren Körper so nachbearbeitet, dass sie ziemlich dünn wirkt und somit auch der weit verbreitete Schlankheitswahn dargestellt wird. Damit es abendlich aussieht, ist das Bild ziemlich dunkel. Alles in einem soll es zur Abschreckung dienen.


„Collage“
Dascha Ermachenkova (16)


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„Wenn das Leben dir 1000 Gründe zum Weinen gibt, zeig ihm, dass es 1001 Gründe zum Lächeln gibt!“

Dieses Bild hat zwei Haupteile: Auf der rechten Seite ist das Positive zu sehen, auf der linken Seite das Negative. Ich wollte damit zeigen, dass jeder einen Ausgang aus Depressionen und der negativen Seite unsers Lebens hat!


„fly away“   
Timon Suhk (14)


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Hier habe ich eine Löwenzahnpflanze mit Samen fotografiert, dabei habe ich versucht, Details zu zeigen die einem bei einer alltäglichen Betrachtung entgehen. Wussten Sie, dass diese Samen so viel Struktur  haben? Einen solchen Samen hat wohl jeder schon einmal in der Hand gehabt, aber wohl den wenigsten ist diese aufwendige Struktur aufgefallen.


„Löwenzahn“   
Timon Suhk (14)


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Eine Löwenzahnblüte meint man zu kennen - aber diese gespaltenen Stempel sind einem nie aufgefallen. Können Sie sich die Selbstbestäubung  bei Pflanzen vorstellen? Die Pollen fallen von den Staubblättern auf die Narbe und bestauben somit die Pflanzen, es können Samen entstehen. Ich finde man kann beide Teile sehr gut erkennen und sich den Vorgang vorstellen.


„ohne Worte”   
Timon Suhk (14)



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Hier habe ich versucht, eine Situation darzustellen die man vielleicht schon einmal gesehen hat - die man aber als unwichtig abtut, da man sie nicht genau erkennen kann. Aber es ist doch ein sehr schöner Anblick wie dieses Insekt in dieser Blüte sitzt. Eine Veränderung des Blickwinkels ergibt häufig eine ganz neue Sicht der Dinge.


Radio-Redaktion

Hier kannst Du die Radiosendung von "SpringBeat FM" der Radio-Redaktion herunterladen (mp3, 12,9 MB)

Sonstige Fotos

   

 
Diese Fotos stammen von Torben Stachowski


Alle Rechte verbleiben bei den Urhebern. Letztes Update 13. Juni 2008, JPPI mit Unterstützung von Jo Dethlefs